Reisereportagen sind unser neues und zusätzliches Format. Ein Abend gefüllt mit großen Bildern.  Ein Vortrag der Spitzenklasse. Inspirierend, mitreißend und authentisch. 


Mi. 03.11.2021

19:30 Uhr

großer Saal

110 Min. zuzüglich Pause


IRAN - Verborgene Schönheit

Zwei Freunde, die schon zehntausende Kilometer gemeinsam gereist sind, sitzen mal wieder nebeneinander im Flieger. Thorge ist skeptisch, geprägt von negativen Schlagzeilen, Atomkonflikt und Kriegsrhetorik. Menschen begegnen und fotografieren - seine große Leidenschaft - wird in einem solch scheinbar tiefreligiösen und verschlossenen Land bestimmt schwer, denkt er. Mehran ist romantisch verklärt, kann es kaum erwarten, denn er kehrt zurück an einen Sehnsuchtsort, wo immer und überall Musik und Gesang war und er mit den weltweit leckersten Süßigkeiten eine fröhliche Kindheit hatte. 

Auf ihren drei Reisen durch den Iran hilft Mehran Thorge mehr als das Offensichtliche zu sehen und von Thorge lernt Mehran Offensichtliches nicht zu übersehen, so entstehen Bilder mit unterschiedlichen Wahrnehmungen und aus verschiedenen Perspektiven. Die beiden nehmen uns mit auf die Reise durch den bezaubernden, sehens- und erlebenswerten Iran und erzählen Geschichten von herzerwärmenden Begegnungen und aufrichtiger Gastfreundschaft.

 

Thorge Berger

ist eigentlich selbstständiger Personal- und Organisationsentwickler. Zu seinem 16. Geburtstag bekam er seine erste Nikon-Kamera und fotografiert seitdem mit viel Leidenschaft auf Reisen. 2010 kam er auf die Idee diese Fotos und Geschichten einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren.
Der Erfolg gab ihm recht und es folgten Ausstellungen, Veröffentlichungen in Magazinen und Auszeichnungen.  Mittlerweile hat Thorge mehr als 50 Länder bereist und nimmt auch immer wieder Menschen auf Fotoreisen und zu Workshops in alle Welt mit.

 

Mehran Khadem-Awal

geboren 1970 in Graz, verbrachte seine ersten zehn Lebensjahre in Teheran. Als die Revolution ausbrach reiste seine Familie nach Deutschland. Was als langer „Urlaub“ geplant war – sie gingen fest davon aus, die Lage in ihrer Heimat würde sich wieder normalisieren – wurde zu einer schleichenden Migration. Er studierte Wirtschaftsinformatik und arbeitet in dem Sektor. Was dann noch an Zeit bleibt, widmet er seinen zwei großen Leidenschaften: Verbessern seiner Marathonbestzeit und fotografierend mehr von der Welt entdecken.