Der Thementag Nordeuropa steht im Zeichen fotogener Landschaften in kühlen Gefilden. Zwei packende Vorträge mit spektakulären Bildern und viel Herzblut erwarten Euch. Eine themenrelevante Messe und Live-Musik runden das Programm ab.


Fr. 12.11.2021

17:00


1700 km von Cornwall nach Schottland

Zwei schwere Rückenoperationen setzen der Karriere von Marcus beinahe ein jähes Ende. In der Hoffnung wieder in ein schmerzfreies Leben zurückzufinden, fasst der Fotograf den ehrgeizigen Entschluss einmal quer durch Großbritannien zu wandern - 1.700 km von Cornwall bis an das nordwestliche Ende Schottlands. Das anfänglich unmöglich scheinende Unterfangen wird schnell zu einer Reise der Heilung und Selbstfindung, inmitten grandioser Landschaften. 

Im Laufschritt vor wilden Stieren über Weiden flüchten, abgelöste Schuhsohlen im Nirgendwo, höllische Knieschmerzen, nass bis auf die Haut, unwegsames Gelände und unpassierbare Flüsse. Gleichzeitig das Gefühl von Freiheit in der Einsamkeit und Weite gepaart mit der Gewissheit einen Fuß vor den anderen zu setzen und damit seinem Ziel Schritt für Schritt näher zu kommen.

 

Marcus Haid

In Summe über 11 Jahre, ein Viertel seines Lebens, hat Marcus Haid auf Reisen verbracht und in anderen Ländern gelebt. Seit über 25 Jahren ist die Kamera ein steter Begleiter seiner Erlebnisse und Abenteuer rund um die Welt. In seinen Live-Vorträgen beeindruckt der Innsbrucker Fotograf das Publikum immer wieder mit seinen ausdrucksstarken, zugleich aber auch sensiblen Bildern. 


Fr. 12.11.2021

20:00


Europas hoher Norden - Island, Norwegen, Schweden, Finnland

Einfach alles hinter sich lassen, losreisen, durchatmen und die große Freiheit spüren. Mit ihrem eigens für den langen Trip adaptierten Camper, machen sich Petra und Gerhard auf, die riesige Polarregion unseres Kontinents zu erkunden.

Was braucht es, um in unserer hochtechnisierten Gesellschaft wahre Zufriedenheit zu finden? „Dort, wo die Menschen in einer Balance zwischen den Errungenschaften des 21. Jahrhunderts und einer tiefen Verbindung mit der Natur leben, haben wir die leuchtendsten Augen gesehen,“ berichten die Weltenbummler.

Auf ihrer Suche nach neuen Horizonten und großartigen Bildern, stehen sie an stürmischen Klippen Norwegens, rauchenden Vulkankegeln Islands, blicken in endlos weite Hochtäler Schwedens. Sie streifen durch arktische Wälder Finnlands, treffen auf Braunbären und sind berauscht vom Tanz der mystischen Nordlichter vor den funkelnden Sternen. Vor allem aber die Begegnungen mit den Menschen der Nordländer sind es, die sie zum Nachdenken über das eigene Glück anregen. 

 

Gerhard und Petra Zwerger Schoner

waren – jeder für sich – immer schon viel unterwegs. Die Weichen dafür stellten sich schon früh. Petra war 1992 in Kanada und lebte dort acht Monate bei Indianern des „Ojibwa“ -Stammes. Im selben Jahr packte Gerhard sein Mountainbike, radelte durch den Himalaya und tauchte dort ein halbes Jahr in die Kultur der Bergvölker Indiens ein. Von den prägenden Erfahrungen berichteten beide später in öffentlichen Diavorträgen und legten damit den Grundstein ihres heutigen Lebens. Kurz darauf lernten sie sich kennen und beschlossen den Weg gemeinsam weiterzugehen. Seit damals bereisten sie viele Länder der Welt und erarbeiteten mit viel Liebe ihre aufwändig gestalteten Live Shows.